{"id":594,"date":"2019-02-17T12:08:21","date_gmt":"2019-02-17T11:08:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.himbeergelb.ch\/?p=594"},"modified":"2020-11-25T15:47:12","modified_gmt":"2020-11-25T14:47:12","slug":"fasnachtschueechli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/?p=594","title":{"rendered":"Fasnachtsch\u00fcechli"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich hatte grossen Respekt davor, Fasnachtsch\u00fcechli selber zuzubereiten. Dabei ist die Zubereitung von Fasnachtsch\u00fcechli recht einfach, allerdings zeitaufw\u00e4ndig. Insbesondere wenn man das L\u00fcften und Entfetten danach noch mit einberechnet.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der Brauch sich vor der Fastenzeit fettiges Geb\u00e4ck zu g\u00f6nnen, stammt aus dem Mittelalter. Im Kloster Klingental bei Basel finden Fasnachtsch\u00fcechli anno 1445 erstmals schriftliche Erw\u00e4hnung. Fett bzw. Schmalz wurde damals noch deutlich mehr gesch\u00e4tzt als heute. Vor allem vor der 40-t\u00e4gigen Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt und fr\u00fcher f\u00fcr viele eine Zeit der Entbehrung war. <br><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich bestand die Herausforderung vor allem darin, die richtige Frittiertemperatur zu erwischen, da ich kein Frittierthermometer habe. Ich habe mit einem kleinen Teigkl\u00fcmpchen getestet, ob das Fett genug heiss ist. Ist es n\u00e4mlich zu wenig heiss, saugt sich der Teig lediglich voll mit Fett, wird aber nicht knusprig. Ist das Fett hingegen zu heiss, verbrennt er. Ein Thermometer ist also von Vorteil.<br><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zutaten f\u00fcr 14 St\u00fcck<\/strong><br>300 g Weissmehl (Weizen oder Dinkel)<br>30 g Puderzucker<br>0.5 TL Salz<br>20 g Maisst\u00e4rke<br>70 ml Kokosmilch<br>80 ml Haferdrink<br>20 g Sonnenblumen\u00f6l<br><br>ca. 1 L Frittier\u00f6l (z.B. Sabo Bonfrit)<br>Puderzucker zum Best\u00e4uben<br><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zubereitung<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<ol><li>Mehl, Puderzucker und Salz mischen, dann Kokosmilch, Haferdrink und \u00d6l dazugeben und zu einem glatten, festen Teig kneten. In Folie einwickeln und eine halbe Stunde ruhen lassen.<\/li><li>Teig in 14 St\u00fccke teilen und zu Kugeln formen. Jede Kugel so d\u00fcnn wie m\u00f6glich auswallen. Traditionell werden sie danach (auf einem K\u00fcchentuch) \u00fcbers Knie gezogen. Daher auch die Berndeutsche Bezeichnung \u201cChn\u00f6ibl\u00e4tz\u201d. Ich hab die Teigst\u00fccke von Hand noch d\u00fcnner gezogen.<\/li><li>Frittier\u00f6l in einer Pfanne erhitzen. Es sollte 175\u00b0C heiss sein. Ein Frittierthermometer ist von Vorteil. Sonst mit einem kleinen St\u00fcckchen Teig testen, ob das Fett genug heiss ist. Es soll blubbernd schwimmen. Darauf achten, dass kein \u00fcbersch\u00fcssiges Mehl ins Fett gelangt, es verbrennt recht schnell. <\/li><li>Ein Fasnachtsch\u00fcechli nach dem anderen im heissen \u00d6l beidseitig je ca. 1 Minute frittieren. Auf K\u00fcchenpapier abtropfen lassen.<\/li><li>Fasnachtsch\u00fcechli mit Puderzucker best\u00e4uben und geniessen!<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>\ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"840\" height=\"630\" src=\"http:\/\/www.himbeergelb.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fasnacht1_IMG_4511.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-595\" srcset=\"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fasnacht1_IMG_4511.jpg 840w, https:\/\/www.himbeergelb.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fasnacht1_IMG_4511-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.himbeergelb.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fasnacht1_IMG_4511-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.himbeergelb.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Fasnacht1_IMG_4511-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hatte grossen Respekt davor, Fasnachtsch\u00fcechli selber zuzubereiten. Dabei ist die Zubereitung von Fasnachtsch\u00fcechli recht einfach, allerdings zeitaufw\u00e4ndig. Insbesondere wenn man das L\u00fcften und Entfetten danach noch mit einberechnet.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":596,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[30,4,20],"tags":[57,22],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/594"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=594"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/594\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":613,"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/594\/revisions\/613"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.himbeergelb.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}