Gemüse, Kartoffeln & Getreide, Rezepte, Suppen

Räben-Kartoffel-Suppe

Heute ist bei uns Räbeliechtli-Umzug! Zur Herkunft dieses Brauchs gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, dass die Römer und Kelten mit in Rüben geschnitzte Fratzen die bösen Geister vertreiben – oder aber anders herum: den Verstorbenen den Weg leuchten wollten. Im Mittelalter gehörten die Räbeliechtli wohl zu einem Ernte-Dank-Brauch. So sollen sich die Bauern mit den Laternen zum Gottesdienst aufgemacht haben. Denn damals gehörte die Herbstrübe zu einem wichtigen Grundnahrungsmittel, so wie es heute die Kartoffel ist. Ich kenne die Räbe vor allem als Laterne. Aber was mir letztes Jahr noch misslang, ist heuer geglückt: Eine schmackhafte Suppe mit den “Resten” der geschnitzten Räbe. Dank der Kartoffeln wird die Suppe schön sämig und braucht weder Rahm noch dessen pflanzliches Pendant. Wichtig ist dabei natürlich die Qualität der Herbstrübe.

 

Zutaten (für 2 Portionen)

350 g Räbe (ohne Schale)
2 mittelgrosse Kartoffeln (ca. 250 g)
1 kleine Zwiebel
Bouillon
Olivenöl zum Anbraten

 

Zubereitung

  1. Zwiebel fein hacken, Kartoffeln schälen und würfeln. Falls keine Räbe geschnitzt wurde, die Räbe schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel glasig dünsten. Dann die Kartoffeln kurz mitbraten.
  3. Räbenstücke dazugeben und mit Bouillon auffüllen, bis alles bedeckt ist. 15 Minuten köcheln lassen.
  4. Das Kochwasser abgiessen um die Bitterstoffe zu entfernen. Erneut mit Wasser aufkochen. Gerade soviel Wasser, dass das Gemüse knapp bedeckt ist.
  5. Die Suppe pürieren mit Bouillon/Salz und Pfeffer abschmecken.
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